Ein saloppes Hallo zur Begrüßung!
Mein Name ist Bruno Posod. Ich bin seit mehr als einem
Vierteljahrhundert Lehrer für Psychologie und Philosophie an einem Klagenfurter
Gymnasium. Auf den folgenden Seiten finden sich zwei Aufsätze von mir, einer
zum Thema „Wahrnehmen“ (19 Seiten), ein weiterer zum Thema „Zeit und Geschwindigkeit“
(16 Seiten). Den Aufsatz zum Thema „Wahrnehmen“ habe ich verfasst, weil ich
sehr unzufrieden bin mit dem, was in den PuP-Schullehrbüchern über die
„Wahrnehmung“ zu lesen ist. Der Aufsatz zum Thema „Zeit und Geschwindigkeit“ ist
ein Beitrag zu einer immer öfter geführten Diskussion und trägt den Titel
„Entschleunigung - Innenhalten – Eigenzeit“. Hier erörtere ich, womit unsere (nahezu)
kultische Verehrung von Schnelligkeit und Beschleunigung mit ihren bedenklichen
Auswirkungen zusammenhängt und welcher alternative Umgang mit Zeit und Geschwindigkeit
sinnvoll wäre.
Beide Aufsätze sind nicht direkt einzelnen
Kernstoffbereichen des neuen PuP-Lehrplans zuzuordnen, sie entsprechen aber einem
sehr wichtigen didaktischen Grundsatz dieses Lehrplans, nämlich der
anzustrebenden Verbindung von Psychologie und Philosophie.
Ich hoffe, dass sich im Aufsatz über das Wahrnehmen
Anregungen finden, in anderer Weise als weithin üblich an dieses Thema
heranzugehen bzw. es anders zu bearbeiten, und dass der Aufsatz zum Thema „Zeit
und Geschwindigkeit“ LehrerInnen und SchülerInnen u. a. dazu bringt, die
Schnelligkeits- und Beschleunigungsdominanz in unserer Gesellschaft zumindest
in Frage zu stellen.
Bruno Posod